Kaffee Kaputt e.V.

Three days of Schoppe and music

 

How-to-Schoppe

Was ist dieses Schoppen, von dem alle reden?

Wenn man den Worten einer gewissen Wikipedia Glauben schenken darf, war der Schoppen ursprünglich eine Maßeinheit für Flüssigkeiten. Das Volumen hierzu variierte von 0,375 l (im 19. Jhd. in der Schweiz) bis zu 2,3 Litern (1615 in Rastatt). In Rheinhessen handelt es sich heutzutage um ein alkoholisches Kaltgetränk von 400 ml Fassungsvermögen. Wein aus echten Trauben ist hierzu unermesslich. Das Wort „Schorle“, welches mittlerweile in Rheinhessen mehr oder minder gebräuchlich ist, hat seinen Ursprung in der Pfalz und wird mit einer Füllmenge von 500 ml im „Dubbeglas“ serviert.
Der Ursprung des Schoppens ist der Sauergespritzte. Hier wird Wein, häufig trocken ausgebaut, zur Hälfte mit Wasser gemischt. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten ein echter Schoppen-Kult entwickelt, der unterschiedlichste Arten des Schoppens gesellschaftsfähig gemacht hat. Ob gemischt mit Cola, Zitronen- oder Orangenlimonade, Himbeer- oder Waldmeisterbrause, der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. Es spielt auch keine Rolle, ob zum Mischen eines Schoppens Weißwein, Rotwein oder gar Roséwein genutzt wird. Gerade letzteres hat in den letzten Jahren einen echten Boom erfahren.
Erste Regel beim Mischen eines Schoppens: Er ist eiskalt zu genießen! Die Mundart sagt, dass dieser beim Genuss an den Schneidezähnen schmerzen muss. ("Die Schneidezäh müsse fottflieche") Die zweite essentielle Regel befehligt die Nutzung eines spritzigen Mischgetränks. Soll heißen: erst die Kohlensäure verhilft dem Schoppen zu seiner Leichtigkeit und erfrischenden Wirkung. Bei dem Mischverhältnis scheiden sich die Geister. Manche Schoppentrinker genießen eher die Ausgeglichenheit bei einem Mischverhältnis von 50:50, andere behaupten felsenfest: „Cola ist nur für die Farb!“ Wichtig hierbei ist: Richtig ist was schmeckt. Neider behaupten stets, dass man Wein, der zum Mischen eines Schoppens genutzt wird pur nicht zu genießen ist. Doch der Kenner weiß, dass nur guter Wein einen guten Schoppen macht. Spätestens der nächste Morgen wird es euch danken.

 

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